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Technisches Museum Neue Hütte
Neue Hütte 1
98574 Schmalkalden

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Hochofen - Museum Neue Hütte - Schmalkalden - Hochofenwerk von 1835 - 1300 Jahre Eisen- und Stahlwarenproduktion
Hochofen - Museum Neue Hütte - Schmalkalden - Hochofenwerk von 1835 - 1300 Jahre Eisen- und    Stahlwarenproduktion

            Sonderausstellung verschoben auf 2021                         "Bestecke aus Schmalkalden in alle Welt                 - der gedeckte Tisch"

 

 

 

Sonderausstellungen 2019/20

 

"Geschichte des Handelshauses von Adolph Fuchs an der Salzbrücke in Schmalkalden - Tausend kleine Dinge" - ein Neckermann des 19.Jhs.

Eröffnung 7.September 2019 um 14 Uhr (Dauer bis Anfang August 2020)

Begründung eines Handelshauses an der Salzbrücke, welches nach Besitzerwechseln bis 2017 noch betrieben wurde. Tausend kleine Dinge von Schrauben bis Werkzeugen und Bestecken wurden angeboten, viele Produkte aus der Region Schmalkalden. Die Sonderausstellung zeigt die Entwicklung des Handelshauses im 19. Jh. durch den Kaufmann Gottlieb Adolph Fuchs. Er stammte aus einer Händlerdynastie und heiratete in eine Händlerfamilie mit Verbindungen zur Stahlgewerkschaft der Familien Merckel und Clemen ein. Die Ausstellung beleuchtet die familiären Verbindungen mit interessanten Exponaten und insbesondere das Handelsgeschäft mit all seinen Funktionen. Täglich kamen 2-3 Bestellungen zu Schmalkalder Kleineisenwaren an und Herr Fuchs hatte mit viel Aufwand dafür Sorge zu tragen, das alles erledigt wurde. In ganz Europa waren die Schmalkalder Artikel begehrt und noch bis in die 1870er Jahre in Fässern verpackt, verschickt worden.

Die Sonderausstellung entstand in Zusammenarbeit des Hochofenmuseums mit dem Kreis- und Stadtarchiv Schmalkalden. Der Nachlass der Familie Fuchs wurde ans Stadt- und Kreisarchiv gegeben und beherbergt noch viele spannende Geschichten aus mehreren Jahrhunderten.

 

"Bestecke aus Schmalkalden in alle Welt - der gedeckte Tisch"

Eröffnung erst 2021

Die einstige Besteckfabik - kurz genannt Löffelbude - hatte zu Beginn des 20. Jhs. massenweise gute Bestecke produziert und in alle Welt verkauft. Einige Muster von Bestecken wurden als Patente angemeldet. Es gab über das normale Menübesteck hinaus viele Zubehörteile bis zu Messerbänkchen. Die Klingen für die Messer kamen aber ausschließlich aus Solingen. Nach dem II. Weltkrieg wurde die Besteckfabrikation bis Anfang der 1980er Jahre noch weitergeführt. So manches Design aus dieser Zeit könnte man heute noch auf dem Markt verkaufen. Für den Besucher wird es einen Tisch geben, wo er selbst einen gedeckten Tisch mit Besteckfolge ausprobieren kann.

 

 

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