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Technisches Museum Neue Hütte
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Hochofen - Museum Neue Hütte - Schmalkalden - Hochofenwerk von 1835 - 1300 Jahre Eisen- und Stahlwarenproduktion
Hochofen - Museum Neue Hütte - Schmalkalden - Hochofenwerk von 1835 - 1300 Jahre Eisen- und    Stahlwarenproduktion

Sonderausstellung 7.9.2019 - 1.3.2020                             "Das Handelshaus von Adolph Fuchs an der Salzbrücke in Schmalkalden - Tausend kleine Dinge"

Fotoarchiv Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden

 

Handelshaus an der Salzbrücke um 1900

1925 wurde es verkauft an Robert Rompf. Er baute es zu einem Ladengeschäft mit Schaufenstern um - Tausend kleine Dinge - im Volksmund genannt.

 

Sonderausstellungen 2019/20

 

"Geschichte des Handelshauses von Adolph Fuchs an der Salzbrücke in Schmalkalden - Tausend kleine Dinge"

Eröffnung 7.September 2019 um 14 Uhr (Dauer bis März 2020)

Begründung eines Handelshauses an der Salzbrücke, welches nach Besitzerwechseln bis 2017 noch betrieben wurde. Tausend kleine Dinge von Schrauben bis Werkzeugen und Bestecken wurden angeboten, viele Produkte aus der Region Schmalkalden. Die Sonderausstellung zeigt die Entwicklung des Handelshauses im 19. Jh. durch den Kaufmann Gottlieb Adolph Fuchs. Er stammte aus einer Händlerdynastie und heiratete in eine Händlerfamilie mit Verbindungen zur Stahlgewerkschaft der Familien Merckel und Clemen ein. Die Ausstellung beleuchtet die familiären Verbindungen mit interessanten Exponaten und insbesondere das Handelsgeschäft mit all seinen Funktionen. Täglich kamen 2-3 Bestellungen zu Schmalkalder Kleineisenwaren an und Herr Fuchs hatte mit viel Aufwand dafür Sorge zu tragen, das alles erledigt wurde. In ganz Europa wurden die Schmalkalder Artikel begehrt und meist noch bis in die 1870er Jahre in Fässern verpackt verschickt.

Die Sonderausstellung entstand in Zusammenarbeit des Hochofenmuseums mit dem Kreis- und Stadtarchiv Schmalkalden. Der Nachlass der Familie Fuchs wurde ans Stadt- und Kreisarchiv gegeben und beherbergt noch viele spannende Geschichten aus mehreren Jahrhunderten.

 

"Bestecke aus Schmalkalden in alle Welt - der gedeckte Tisch"

Eröffnung 15.11.2020 um 14 Uhr (Dauer bis März 2021)

Die einstige Besteckfabik - kurz genannt Löffelerbe - hatte zu Beginn des 20. Jhs. massenweise gute Bestecke produziert und in alle Welt verkauft. Einige Muster von Bestecken wurden als Patente angemeldet. Es gab über das normale Menübesteck hinaus viele Zubehörteile bis zu Messerbänkchen. Die Klingen für die Messer kamen aber ausschließlich aus Solingen. Nach dem II. Weltkrieg wurde die Besteckfabrikation bis Anfang der 1980er Jahre noch weitergeführt. So manches Design aus dieser Zeit könnte man heute noch auf dem Markt verkaufen. Für den Besucher wird es einen Tisch geben, wo er selbst einen gedeckten Tisch mit Besteckfolge ausprobieren kann.

 

 

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